Hechtangeln in Holland am De Alblas
Hechtangeln in Holland am De Alblas
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Das Gewässer – De Alblas
Philipp und ich waren zum Hechtangeln in Holland und haben mal wieder ein uns unbekanntes Gewässer befischt. Der De Alblas ist ein alter Fluss, der inzwischen ein stehendes Gewässer ist. Es handelt sich um ein weitläufiges Wassersystem mit einer überdurchschnittlich guten Hechtpopulation. Das Gewässer liegt in Süd Holland, in Süd-Östlicher Richtung von Rotterdam. Früher mündete der Fluss in den Noord, allerdings wurde vor einigen Jahren eine alte Schleuse außer Betrieb genommen und somit der Zugang zum Fluss unterbrochen. Über den De Alblas erreicht Ihr auch den Het Nieuwe Watershap und könnt mit Blick auf alte wunderschöne Holländische Windmühlen auf Hechte angeln. Der Windmühlen-Park zieht im Sommer so viele Besucher an, wie einige große Museen in Amsterdam. Kurz gesagt, die Region ist einen Besuch wert.
Angelmethoden
Der gesamte Wasserlauf ist vom Ufer und vom Boot zu beangeln. Die Wassertiefe beträgt durchschnittlich nur 1,5 Meter und somit kommen nur sehr flachlaufende Köder in Frage. Hechtangeln in Holland wird hier ein super Erlebnis. Mein persönlicher Tipp an Dich ist: Fahr mit dem Belly Boat hier her und nimm Deine Fliegenrute mit. Es gibt nicht sehr viele Gewässer, die man so gut und so aussichtsreich mit der Fliege auf Hecht befischen kann.
Unser Angeltag
Wir waren mit dem Boot auf dem Wasser und da wir hier bisher noch nie gefischt hatten, entschieden wir uns vorerst einmal zu schleppen und später markante Stellen wie Brücken und Bootsanleger intensiver zu befischen. Nachdem wir einige Köder getestet hatten, entschied ich mich für den Svartzonker McHybrid *, der geschleppt super flach läuft. Nach ca. 5 Minuten sollte sich diese Wahl auszahlen, denn ich bekam den ersten Biss. Nach kurzem Drill konnte ich den ersten Hecht landen. Im De Ablas kann man durchaus Hechte bis rund 90 cm fangen, meistens sind es aber kleinere Exemplare bis rund 60 cm. Nur kurze Zeit später konnte der McHybrid den nächsten Hecht überzeugen.

Dann wurde es etwas schwierig
Nachdem der Tag mit zwei schönen Fischen super gestartet hatte, wurde es etwas schwierig. Philipp bekam zwar noch einen Biss auf einen weißen 16cm Shadteez *, leider hing der Fisch aber nicht. Wir fuhren also Richtung der angesprochenen Windmühlen und testeten immer neue Köder. Nach ca. 2 Stunden kam endlich wieder ein Biss. Ein weiterer Hecht hatte sich meinen Salmo Skinner * Wobbler geschnappt und konnte sicher gelandet werden. Wir schleppten noch eine ganze Weile, es wollte aber kein Hecht mehr beißen.
Äußere Umstände
Unser Angeltag war nicht ganz perfekt, denn den ganzen Tag hatten wir strahlenden Sonnenschein. Zudem wucherten die Wasserpflanzen, auf Grund des warmen und langen Sommers, auch Anfang November noch ziemlich heftig. Wir hatten also ständig Blätter und andere Dinge am Haken, was die Angelei erheblich erschwerte.

Da will ja doch noch einer
Wir entschlossen uns mit dem Schleppen aufzuhören und konzentrierten uns aufs Abwerfen von interessanten Stellen. Tatsächlich konnte ich unter einer Brücke noch einen Hecht zum Anbiss überreden. Beim Jerken stürzte sich der Hecht auf meinen Iris Flash *. Zum Glück macht der Drill auch bei kleinen Hechten schon viel Spaß und die Fische bissen super aggressiv. Leider konnten wir keinen weiteren Hecht fangen und so blieb es bei vier Fischen. Dennoch hatten wir einen schönen Tag und kommen sicher wieder. Wenn es einmal richtig kalt war, sollten die Wasserpflanzen weitestgehend weg sein und dann packen wir Fliegenrute und Streamer ein, wenn es wieder heißt, Hechtangeln in Holland am De Alblas.
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