Angeln auf Fünen
Auf geht’s nach Fünen
Es ist der 27. Oktober 2017, 15:15 Uhr und das Auto ist gepackt. Abfahrt! Ein lang ersehnter Traum wird sich in Kürze erfüllen. Ich fahre mit zwei Freunden auf die dänische Insel Fünen zum Angeln auf Meerforellen. Nach knapp drei Stunden Fahrt von Leverkusen bis nach Dortmund wird uns langsam klar, Fünen ist weiter weg als gedacht. Nachdem das Navi kurz nach dem Start 21:50 Uhr als Ankunftszeit ausgegeben hatte, war ich doch ziemlich platt, als wir um 2:16 Uhr morgens endlich die Tür zu unserer Ferienwohnung aufschlossen. Endlich da! Solltet Ihr nach Dänemark zum angeln fahren, denkt daran, dass Ihr einen Angelschein benötigt. Diesen könnt Ihr online erwerben. Der folgende Link führt Dich direkt zum Onlineformular.
Der Morgen danach – Angeln auf Fünen
Nach fast sechs Stunden erholsamem Schlaf, können wir erstmals so richtig unsere Ferienwohnung inspizieren. Wo sind wir hier eigentlich? Wir sind auf dem Campingplatz Båringskov im Nordwesten von Fünen. Unsere Ferienwohnung haben wir über Novasol gebucht und wir sind auf den ersten Blick sehr zufrieden. Die Wohnung ist groß, warm und gut ausgestattet. Drei der vier Schlafzimmer sind schön groß und das Wohnzimmer lädt nach anstrengenden Angeltagen zum Abhängen auf dem Sofa ein.
Jetzt aber ans Wasser
Der Wind kommt aus Westen, mein Buch „Die 117 besten Fünischen Angelplätze“ weißt für die vorherrschenden Bedingungen eine Angelstelle im Norden der Insel aus. Angelplatz Nummer 24 in Nordenhuse. Nur kurz am Rande, solltet Ihr erstmalig nach Fünen fahren und keinen Guide habe, kauft euch dieses Buch! Die Fahrt bis zum eingezeichneten Parkplatz dauert ca. 30 Minuten. Bevor es losgehen kann, ist ein kleiner Zwischenstopp bei „Go Fishing“ in Odense notwendig. Wir benötigen noch ein paar Fliegen und Stickbaits, um die schönen Meerforellen zu überlisten. Die freundlichen Mitarbeiter beraten uns hervorragend und wir sind gerüstet für dicke Fische. Wehe die Fliegen für 6€ das Stück fangen nichts!

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Gibt es Fische in Nordenhuse?
Als unerfahrener Meerforellenangler und nach knapp 20 Würfen staune ich nicht schlecht, als zwei einheimische Fliegenfischer ca. 30 Meter weiter ins Meer waten als ich und nach etwas tieferem Wasser auf einmal nur noch bis zur Hüfte im Wasser stehen. Das mache ich auch! Ich gehe raus bis auf die erste Sandbank und finde mich vor einer tiefen Rinne mit dichtem Bewuchs am Grund wieder. Ich versuche von hier noch über die zweite Sandbank zu werfen und nach nur zehn weiteren Würfen… bäääähm! Ein aggressiver Ruck geht durch meine Rute und ich setze fast erstarrt vor Erstaunen einen ordentlichen Anhieb. Umgehend werden ca. 10 Meter Schnur von meiner Rolle gezogen. Das muss eine Gute sein, die sich den 3D Line Thru Sandeel geschnappt hatte, denn die Gegenwehr ist nicht zu verachten.
Meine erste Meerforelle
Es ist 13:09 Uhr und mit zitternder Hand vor Aufregung lande ich meine erste Meerforelle. Einen 53 cm langen männlichen Fisch mit schöner Farbe und kleinem Laichhaken. Was für ein Einstieg! Ich kann mein Glück noch immer nicht fassen und eine Frage ist definitiv beantwortet. Es gibt Fische in Nordenhuse. Nur ca. 30 Minuten später ruckt es wieder in meiner Rute. Anhieb sitzt! Schnell ist klar, dieser Fisch ist wesentlich kleiner. Nach kurzem Drill zappelt ein schöner blanker Grönländer von 35 cm in meinem Netz. Hätte ich zu diesem Zeitpunkt den weiteren Verlauf der Reise vorausgeahnt, hätte ich definitiv ein Foto von diesem Fisch gemacht.

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Neuer Platz, neues Glück
Nachdem wir nach weiteren 45 Minuten keinen Fisch mehr landen konnten, entschieden wir uns den Platz zu wechseln. Nicht zwingend eine gute Entscheidung. Der Wind frischte etwas auf und wir fuhren nach Süden an den Angelplatz 25 – Grønnehave. War in Nordenhuse das Wasser noch extrem klar, fanden wir in Grønnehave eine komplett veränderte Situation vor. Das Meer war trüb und die Wellen schon um Einiges größer. Keine guten Bedingungen. Nach ca. einer Stunde entschieden wir den ersten Angel Tag zu beenden. Ich hoffe, dass wir diese Entscheidung nicht bereuen werden.
Wie geht es weiter?
In Kürze werde ich den zweiten Teil zu diesem Angelausflug nach Fünen online stellen. Es werden auf jeden Fall super schöne Bilder und evtl. auch noch der ein oder andere Fisch dabei sein! Ich freue mich auf euer Feedback!
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07/11/2017 @ 20:55
Schön wieder ein sagenhaft schöner Bericht über ein tolles Angelerlebnis.
Es ist wie du beschreibst eine sehr weite Fahrt, aber die Bilder zeigen, dass es sich gelohnt hat.
Die Metropole ist ja auch ein super Fang, die man ja auch sehr gut zubereiten kann.
Aber es ist ein Angelerlebnis für echte Männer.
Freue mich auf den nächsten spannenden Bericht.
Eure Susa