Renkenangeln am Sorpesee
Renkenangeln am Sorpesee
Vom Belly Boat auf Renken
Am Sonntag, den 03. Juni fuhren Philipp und ich zum Sorpesee, um auf Renken zu angeln. Wir packten unsere Belly Boote ins Auto und fuhren zum Angelgeschäft „de Koning“ in Sundern. Herr de Koning ist ein absoluter Spezialist, wenn es ums Renkenangeln am Sorpesee geht. In seinem Angelgeschäft verkauft er alles, was man zum angeln auf Renken benötigt. Selbstgebundene Hegenen, Renken-Posen sowie Tages-, Wochen- und Jahreskarten für den Sorpesee. Philipp und ich kauften jeder zwei seiner Hegenen, eine Pose und Tagesscheine, kostenlos gab es dann noch einige Tipps dazu. Wer hier nach erfolgversprechenden Stellen fragt, dem wird auch geholfen.
Sicherheit
ACHTUNG! Die Sicherheit bei Bellybootfahren ist extrem wichtig. Bitte tragt beim Kayakfahren immer eine *Schwimmeste. Diese kann im Ernstfall euer Leben retten. Auch wenn die meisten Angelkayaks extrem kippstabiel sind, kommt es immer wieder zu Unfällen. Neben einer Schwimmweste kann ich nur dazu raten, immer einen *Anker mit *Ankerleine, eine *Taschenlampe (<-mit SOS Funktion) und eine *Signalpfeife dabie zu haben.
Unsere Ausrüstung
Zum Renkenangeln am Sorpesee vom Belly Boat benötigt man nicht viel Zubehör. Wir hatten jeder unser Belly Boat, einen Kescher, Flossen, zwei Ruten, mehrere Hegenen, eine Pose, Blei und einen Anker dabei. Der Anker ist zum Angeln auf Renken extrem wichtig, dazu komme ich aber auch später nochmal. Achtung! Belly Boat fahren ohne Rettungsweste kann tödlich enden. Bitte tragt also immer eine Schwimmweste, sobald ihr aufs Wasser geht. Wir benutzen jeder eine Rute mit Posenmontage und eine Rute, die wir aktiv fischten. Die Rute zum Posenfischen sollte gerade vom Belly Boat min. drei Meter lang sein. Da man nur knapp über der Wasseroberfläche sitzt und die Hegene ungefähr eine Länge von zweieinhalb Metern hat, kann man die Posenmontage mit einer kurzen Rute nicht auslegen. Fürs aktive Fischen reicht eine kurze zwei Meter lange weiche Rute vollkommen aus.

Renken Köderschlacht.de Angelblog
Wichtig beim Renkenangeln am Sorpesee
Beim Renkenangeln ist das Wichtigste – LANGSAMKEIT! Die kleinen Nympfen an der Hegene simulieren aufsteigende Insektenlarven und diese bewegen sich sehr sehr langsam. Deswegen ist auch der Anker so wichtig. Mit einem Belly Boat kommt man schon bei kleinstem Wind ins Driften und diese Drift kann für die Renken schon zu schnell sein. Für ein Belly Boot reicht ein 1,5 kg Anker übrigens locker aus. Ein solcher Anker kostet um die 10€ und hilft euch bei dieser Angelei wirklich weiter. Zusätzlich ist ein Anker auch ein weiteres Sicherheitsfeature auf dem Boot.
Zudem ist es wichtig die Renken zu finden. Hierbei geht es gar nicht darum Fischschwäreme zu finden, sondern eher die richtige Tiefe auf der die Renken sich befinden. Wir haben die Fische bei sechs bis sieben Metern gefangen. Bei acht Meter Wassertiefe hatten wir nicht einen Biss.

Echo Renken am Sorpesee
Die Montagen
Renkenangeln ist eine sehr einfache Angelei. Das Schwierigste ist, die Bisse zu erkennen. Für Posenmontage nutzt man eine Laufposte, eine Hegene und ein 30g Blei. Renken flüchten nach einem Biss oft Richtung Wasseroberläche und ein Biss an der Pose wird somit durch das Umkippen der Pose sichtbar. Ein 30g Blei erscheint dem ein oder anderen evtl. etwas zu schwer, aber durch das schwere Blei haken sich die Renken meistens selbst. Etwas anders ist es bei der aktiv gefischten Rute. Hier wird unter der Hegene ein ca. 10g schweres Blei montiert. Die Bisse fühlen sich ein bisschen wie ein Klingeln in der Rutenspitze an. Auf jeden Fall solltest Du schnell anschlagen, denn sonst ist die Renke wieder weg. Zum aktiven Angeln, hebst Du das Blei immer mal wieder ganz langsam vom Boden ab und lässt es ebenso langsam wieder zu Grund sinken. Meistens kommt der Biss beim abheben.

Renkenangeln am Sorpesee Drill
Ab aufs Wasser
Philipp und ich parkten auf dem Parkplatz am Strandbad Langscheid. Auf dem Parkplatz gibt es einige Wiesen auf denen man sein Belly Boat sehr gut aufbauen kann und es führt ein Weg zu einer Slipstelle. Hier kommt man super ins Wasser. Von der Sliprampe fuhren wir in Richtung des Familiencampingplatz Sorpesee und suchten nach Wassertiefen um die fünf bis zehn Meter. Auf dieser Tiefe sollten die Renken stehen. Wir fanden die ersten kleineren bei fünf Meter und stießen dann zwischen sechs und sieben Meter auch auf größeren Exemplare. Einige Tests bei acht bis zehn Metern schlugen fehl.
Fangerfolge
Obwohl wir absolute Anfänger sind, was die Angelei auf Renken betrifft, waren wir super erfolgreich. Schon nach fünf Minuten bekam ich den esten Biss. Da ich aber keine Ahnung hatte, wie sich ein Renkenbiss anfühlt, war ich so erstaunt, dass ich keinen Anhieb setzte. Beim zweiten Biss wusste ich dann aber Bescheid und konnte eine kleine Renke fangen. Diese ließ ich wieder schwimmen. Über den Tag fingen wir bestimmt 30 Fische. Einige verloren wir im Drill und einige waren einfach zu klein. Ich hatte das große Glück insgesammt vier Seeforellen, davon eine Dublette, zu fangen. Die Forellen waren so klein, dass ich sie schonend wieder zurücksetzte. Die größte Renke fing ich auf die aktiv gefische Hegene und der Fisch misst 37 cm. Die durchschnittliche Größe lag bei ca. 25 cm.

Renken Angelblog Köderschlacht.de
Fazit
Renkenangeln am Sorpesee vom Belly Boat ist ein riesen Spaß! Man hat viele Bisse, auch Fehlbisse und ist immer in Aktion. Empfehlenswert ist auf jeden Fall ein Echolot, um die entsprechende Tiefe zu finden. Schwärme kann man auf dem Echolot so gut wie nicht ausmachen. Man sieht aber durchaus, wenn Fische da sind und auch wenn ein Fisch der Hegene hinterher geht. Wir konnten Fische auf die aktive Hegene und die Posenmontage fangen und waren teilweise im Doppeldrill. Sorpesee wir kommen wieder und zwar so schnell es geht! Unten findest Du ein Viedo mit weiteren wertvollen Informationen.
Solltest Du Fragen zur Ausrüstung, Angelruten oder sonstiger Art haben, schreib uns einfach in die Kommentare und wir werden Dir schnellstmöglich antworten!
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